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Zusatzstoffe und wie sie verwendet werden

Zusatzstoffe sind Elemente, die den Züchtern helfen, ihre Pflanzen zu schützen und wachsen zu lassen. Sie haben verschiedene Funktionen: Schutz (Insektizide, Fungizide), Verbesserung (Düngemittel), Unkrautbekämpfung... Heutzutage sind diese Produkte oft chemischen Ursprungs und emittieren daher enorme Mengen an Treibhausgasen.

Dieses Wissen über die negativen Auswirkungen von chemischen Zusatzstoffen ermöglicht es uns, uns für den Anbau im Gewächshaus zu entscheiden. Ein Gewächshaus verringert den Einsatz von Zusatzstoffen, da es den Pflanzen von sich aus Schutz bietet. Außerdem wachsen die Pflanzen in einer geschützten Umgebung, sodass Dünger weniger wichtig ist. Der Anbau im Gewächshaus ist auch das, was man als Experimentierraum bezeichnen könnte. Um beispielsweise Schädlinge auf natürliche Weise zu bekämpfen, entscheiden sich viele Züchter für den sogenannten integrierten biologischen Pflanzenschutz (IBP), indem sie Nützlinge einsetzen, um die Angriffe von Insekten von außen zu bekämpfen. In diesem Fall nimmt der Lebenszyklus seinen Lauf und der Einsatz von Chemikalien wird auf ein Minimum reduziert. 


Zusatzstoff, männliches Substantiv
Zusatzstoffe sind Elemente, die den Landwirten helfen, ihre Kulturen zu schützen und wachsen zu lassen. Sie haben mehrere Funktionen: Schutz (Insektizide, Fungizide), Verbesserung (Düngemittel), Unkrautbekämpfung... Heutzutage sind diese Produkte oft chemischen Ursprungs und emittieren daher eine Menge Treibhausgase.


ZUSATZSTOFFE UND IHRE GRENZEN IM RAHMEN UNSERER METHODIK


Zum jetzigen Zeitpunkt verfügen wir über keine Referenzstudien zu diesem Thema. Es ist relativ einfach, die Menge an Düngemitteln oder Pestiziden zu schätzen, die bei jedem Züchter eingesetzt wird. Die Anbaubedingungen sind jedoch alle unterschiedlich und es ist derzeit unrealistisch, eine genaue Zahl für unsere CO2-Bilanz zu erwarten.

Warum ist das so? Weil jede Anbaupraxis ihre eigenen Gewohnheiten, Nuancen und Techniken hat (Gewächshaus, Hors-sol, Empfindlichkeit der angebauten Blumen, Sonneneinstrahlung, durchschnittliche Luftfeuchtigkeit...).

Wie kommen wir zu diesem Ergebnis? 

Um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen, haben wir uns auf die Studie: "Life Cycle Assessment Cut Roses 2018" von Martina Alig und Rolf Frischknecht gestützt. Diese vergleicht die eingesetzten Zusatzstoffe für eine in Kenia im Gewächshaus produzierte Rose mit einer ähnlichen Rose, die in den Niederlanden produziert wird, wo sowohl konventionelle als auch optimierte Landwirtschaft betrieben wird. Der Vergleich endet hier, da wir keine Rosen aus Kenia kaufen und unsere europäischen Züchter alle unterschiedliche Anbaumethoden anwenden, je nach Anbaugebiet und der Art der angebauten Blumen. Eine Rose zum Beispiel ist viel anfälliger für Insektenbefall als Limonium oder Eukalyptus, die keiner besonderen Behandlung bedürfen. 

Diese sich aufdrängenden Einschränkungen führen mit großer Wahrscheinlichkeit dazu, dass unsere Ergebnisse überbewertet werden. Wir gehen davon aus, dass das Niveau der von unseren Partnern eingesetzten Inputs viel niedriger ist als das der Studie. Diese Überschätzung kann jedoch ein Übel für ein Gutes sein, da sie uns dazu veranlasst, das Schlimmste anzunehmen und daher weitaus drastischere Maßnahmen zu ergreifen. Diesem Punkt sollte in den kommenden Jahren größte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Wir würden es begrüßen, wenn eine genaue und angemessene wissenschaftliche Studie zu diesem Thema veröffentlicht würde, um die Situation zu verbessern. 

(UNGEFÄHRE) ZAHLEN ALS HILFE

0.29kgCO2 ist der Zusatzstoff pro Stängel bei der Produktion von Blumen im Freiland.

0,04kgCO2 ist der Zusatzstoff pro Stängel bei der Produktion von Blumen im Gewächshaus.

100% unserer befragten Züchter gaben an, dass sie auf ihren Betrieben integrierten biologischen Pflanzenschutz praktizieren. Diese Praxis zielt darauf ab, den Einsatz von Zusatzstoffen zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese tatsächlichen Zahlen wahrscheinlich weit über den von uns angenommenen Zahlen liegen. 

Quelle: Life Cycle Assessment Cut Roses 2018, Martina Alig und Rolf Frischknecht


WORAN MÜSSEN WIR ARBEITEN? 

Wir können den Verbrauch und die Verwendung von Zusatzstoffen derzeit noch nicht sehr genau aufschlüsseln. Wir gehen von allgemeinen Daten aus, um Hinweise zu erhalten. Wir sind jedoch in der Lage, eine Vorgehensweise festzulegen, um uns zu verbessern: 


  • Überlege du, wie wir genauere Zahlen von unseren Züchtern erhalten können; 
  • Impulse geben und mit unseren Partner-Züchtern ein spezifisches Lastenheft teilen, das unsere Anforderungen definiert und gute landwirtschaftliche Praktiken fördert.
  • Mit unseren Züchtern zusammenarbeiten, um ihre Praktiken zu diversifizieren, mit ihnen zu experimentieren und die große Frage zu beantworten: Wie können wir diese Zusatzstoffe drastisch reduzieren und gleichzeitig ein günstiges und vorteilhaftes Produktionsgleichgewicht für jeden Züchter aufrechterhalten?

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